Draußen kalt, drinnen warm – die Haut dazwischen

Draußen kalt, drinnen warm – die Haut dazwischen

Die Hände um eine warme Tasse legen. Die Jacke an den Haken hängen. Ankommen. An kühlen Tagen ist die Wärme drinnen etwas Wunderbares – bis sich die Haut plötzlich gespannt anfühlt. Vielleicht werden die Wangen rauer, die Lippen trockener oder die gewohnte Pflege scheint nicht mehr ganz zu reichen.

Du musst deshalb nicht deine gesamte Routine austauschen. Oft helfen schon ein paar kleine Anpassungen, damit sich deine Haut zwischen Novemberluft und Heizung wieder wohler fühlt.

Was sich mit der Jahreszeit verändert

Kalte Außenluft enthält häufig wenig Feuchtigkeit. Wird sie in Innenräumen erwärmt, sinkt ihre relative Luftfeuchtigkeit, solange keine zusätzliche Feuchtigkeit hinzukommt. Für die Haut bedeutet eine trockene Umgebung: Sie kann leichter Wasser verlieren. Wind, häufiges Waschen und sehr heißes Wasser können das trockene Hautgefühl zusätzlich verstärken.

Die äußerste Hautschicht hilft dabei, Wasser zu halten und die Haut vor äußeren Einflüssen zu schützen. Wenn diese Barriere aus dem Gleichgewicht gerät, kann sich das durch Spannungsgefühl, Schüppchen oder eine erhöhte Empfindlichkeit bemerkbar machen. Das ist ein Anlass, genauer hinzuspüren – und die Pflege sanfter zu gestalten.

Morgens: ein weicher Start

Sanft reinigen. Bei trockener Haut kann morgens lauwarmes Wasser genügen. Wenn du einen Reiniger brauchst, wähle einen milden, den du gut verträgst. Die Haut soll sich danach angenehm anfühlen.

Feuchtigkeit bewahren. Trage deine gewohnte Feuchtigkeitscreme nach dem Waschen auf die noch leicht feuchte Haut auf. Wenn ein leichtes Fluid nicht mehr ausreicht, kann eine reichhaltigere Creme angenehmer sein. Passe die Menge an dein Hautgefühl an.

Auch an hellen Herbsttagen an Sonnenschutz denken. Bei Aufenthalt draußen gehört ein geeigneter Breitband-Sonnenschutz mit mindestens LSF 30 zur Tagespflege.

Abends: den Tag sanft ablegen

Entferne Make-up und Sonnenschutz gründlich mit einer milden Reinigung. Lauwarmes Wasser und sanftes Abtupfen reichen; starkes Rubbeln braucht die Haut nicht. Danach folgt eine gut verträgliche Creme. Trockene Stellen dürfen etwas mehr bekommen.

Wenn deine Haut gerade spannt oder empfindlich reagiert, lass zusätzliche Peelings und neue Wirkstoffexperimente vorerst weg. Eine vertraute, überschaubare Routine macht es leichter zu erkennen, was dir guttut. Bei empfindlicher Haut sind parfumfreie Produkte oft die angenehmere Wahl.

Ein bisschen Behaglichkeit für den Alltag

So verlockend eine heiße Dusche nach einem kalten Spaziergang ist: Halte sie lieber kurz und angenehm warm. Creme anschließend auch Hände und Körper ein. Handschuhe schützen deine Hände draußen vor Wind und Kälte.

Drinnen muss es nicht tropisch warm sein. Vermeide, stundenlang unmittelbar an der Heizung zu sitzen. Und wenn sich die Raumluft sehr trocken anfühlt, kann ein Hygrometer helfen, statt nur nach Gefühl zu urteilen. Ein Luftbefeuchter braucht regelmäßige Reinigung und eine zur Wohnung passende Einstellung.

Wenn du nur eine Sache änderst

Rücke das Eincremen direkt ans Waschen. Stell deine Creme neben das Waschbecken und verwende sie, solange die Haut noch leicht feucht ist. Ein kleiner Handgriff, der hilft, Feuchtigkeit zu bewahren.

Bei Lovely Day mögen wir Routinen, die im Alltag Platz haben. Zwei ruhige Minuten am Waschbecken. Eine Pflege, die sich angenehm anfühlt. Und danach zurück zu deiner warmen Tasse.

Wenn Rötungen, Juckreiz oder schmerzhafte Risse anhalten, lass die Haut dermatologisch abklären.

Weiterlesen: American Academy of Dermatology: Tipps bei trockener Haut · Columbia University: Hautpflege im Winter.

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2 Kommentare

Mir ist aufgefallen das durch das mellow mellow mein Liebling,entdeckt..meine Fingernägel haben kaum noch tastbare Rillen im Nagel. Der hammer.🥰

Juliane Schmidt

Hallo ihr lieben !Eine Frage..wo ist denn die gruselstory?war grad mittendrin im lesen…?
Tolles neues Bild! Der Herbst ist da!herzliche Grüße und frohes Schaffen. Dankeschön

Juliane Schmidt

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